Schluss mit der Stigmatisierung!

Laut einer aktuellen Studie aus dem Jahr 2018 (mehr hier) leiden in Deutschland jährlich ca. 17,8 Millionen Menschen an einer psychischen Erkrankung. Damit sind wir alle entweder direkt oder indirekt von Depressionen, Essstörungen, Ängsten und Co. betroffen. Höchste Zeit also, mit Vorurteilen aufzuräumen. Auf meinem Instagram Account @freudmich habe ich deswegen eine große Challenge gestartet. Für mehr Aufklärung. Für mehr Toleranz. Gegen Stigmatisierung. Über 300 Betroffene, Professionelle, Angehörige, Verbände oder andere Interessierte haben bereits mitgemacht. Fast 1000 Beiträge wurden hochgeladen. Bist du auch dabei?

michael-mroczek-199379-unsplash
Photo by Michael Mroczek via unsplash

 

 

Advertisements

7 Kommentare Gib deinen ab

  1. Bunte Sterne sagt:

    Das finde ich eine tolle Initiative. 🙂
    Da ich keinen Instagram Account besitze, kann ich leider selber nicht teilnehmen.

    Gefällt 1 Person

  2. Annie sagt:

    Schon dabei und ich finde es total klasse, wie groß die Mitmachbereitschaft ist. Freue mich schon auf die nächste Woche!

    Gefällt 1 Person

  3. ach suuuper! wie schön ❤️

    Gefällt mir

  4. Super Sache… 🌻 Ich bin dabei… 🙂 Auch ich stehe mit einer Initiative in den Startlöchern. 😊
    Viele Grüße
    Michaela

    Gefällt 1 Person

  5. Und wie ich dabei bin 😍

    Gefällt 1 Person

  6. Besonders die Frage mit dem chronisch kranken Kind fand ich spannend. Ich habe eine von Geburt an herzkranke Tochter. Meine gesunde Tochter hat unglaublich gelitten. Ich habe versucht mich zu zerreißen und allen gerecht zu werden. Und es stimmt. Die schwere Herzerkrankung meiner Tochter wurde mit sehr viel Mitgefühl betrachtet. Die ersten suizidalen Gedanken meiner älteren Tochter als sie 10 Jahre alt war, nicht. Ich bekam sogar Vorwürfe, dass man mich dem Jugendamt melden wolle. Es wäre mir lieber gewesen, dass diese Person ihre Meinung dem Jugendamt gemeldet hätte, statt in der Nachbarschaft so zu tratschen. Unser kinderpsychologe meinte damals, dass es sehr viel besser sei, dass unsere Tochter dies laut rausschreit.

    Das alles sollte man bei Familien mit chronisch kranken Kindern nicht vergessen. Belastung von allen Seiten, das erleben von lebensbedrohlich Situationen, finanzielle Desaster, Angst vor dem versterben des Kindes, die sehr real ist, psychische Erkrankungen aller Familieenmitglieder, Belastung der Ehe, wenig Zeit für eigene Bedürfnisse, soziale Phobie durch viele (teilweise monatelange und eimal ein ganzes Jahr) Krankenhaus Aufenthalte ohne persönlichen rückzugsort, Verlust von Freunden weil diese hilflos oder auch Verständnislos sind, ich könnte ein Buch füllen aber ich höre mal auf.

    Jedenfalls Danke für deinen Einsatz.
    Glg Petra Berbüsse alias Petra Richtig

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s