Zwei Dinge, die du tun kannst, wenn es dir schlecht geht.

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Photo by Duan Tran Quoc  via unsplash

Wenn es dir schlecht geht, dann kannst du genau genommen zwei Dinge tun. Erstens: nichts. Und zweitens: versuchen irgendetwas an deiner Situation zu ändern. Eine Freundin anrufen, eine Runde joggen gehen, dir professionelle Hilfe suchen, deine Lieblingssendung schauen oder oder oder…
Vielleicht hilft eine Sache davon ein kleines bisschen, die andere richtig viel, und die nächste überhaupt nichts. Das musst du für dich selbst herausfinden. Es gibt nicht die eine Lösung, die für alle passt.

Wer nichts ändert, bei dem ändert sich nichts.

Die Wahrheit ist wie so oft bitter: niemand wird dein Problem für dich lösen. Da hilft es auch nicht, wenn du drei Mal in der Woche zu einem Therapeuten gehst. Machen musst du schon selbst. Und das bedeutet Arbeit. Immer wieder aufstehen, wenn du umgefallen bist, deinen Ängsten ins Auge schauen und eigene Grenzen überwinden. Vielleicht heisst es auch, sich Fehler einzugestehen, bestehende Beziehungen zu hinterfragen oder den vorgezeichneten Pfad zu verlassen, um einen neuen Weg zu suchen.
Das alles braucht viel Durchhaltevermögen, Mut und Kraft. Aber die Belohnung kann sein, dass es dir besser geht und du in deinem Leben mehr Zufriedenheit findest. Und das ist jawohl kein schlechter Anreiz, oder?

LOL BOYS: Changes //“ Things won’t change until we do“.

Dein eigener Ratgeber

Die goldene Regel heisst: Machen! Und alles, was dir auf deinem Weg ein kleines bisschen hilft, was dir irgendeine Erkenntnis bringt, das solltest du dir notieren. Weil man sich später nicht mehr so gut erinnern kann. Besonders dann nicht, wenn es einem schlecht geht. Deine gesammelten Notizen und Anregungen kannst du in schlechten Momenten hervor holen. Ganz alleine für dich, ganz unabhängig von der Unterstützung anderer. Am besten schon, wenn du merkst, dass du dich nicht mehr ganz so wohl fühlst. Und nicht dann, wenn es dir schon richtig mies geht.

Du kannst dir also deinen eigenen kleinen Ratgeber schreiben. Du kennst dich ja schliesslich am besten. Überlege doch mal, was dich heute ein klitzekleines bisschen erfreut hat. Was deine Stimmung minimal verbessert hat. Anfangs kann es schwer fallen, die guten Momente im Leben zu finden – gerade wenn es dir richtig schlecht geht. Mit der Zeit, und wenn man immer wieder gezielt auf die Suche geht, gelingt das aber immer besser. Es ist eine Frage der Übung und des Blickwinkels. Bei Startschwierigkeiten kannst du auch Freunde und Bekannten mit einbeziehen.

Falls du nun noch zweifelst, ob du dafür wirklich dein schönstes Notizbuch opfern solltest, haue ich abschliessend noch zwei meiner Lieblingsstammtischratschläge raus. Erstens: „Man muss halt einfach mal machen“. Und zweitens: „Was hast du schon zu verlieren?“.

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